Die Geschichte des "Weinfest am Königstuhl"
 

Es begann im Jahre 1977 …, so in etwa könnte man die Geschichte des Weinfestes am Königstuhl beginnen, denn der damalige Bürgermeister Jakob Lang und der Gemeinderat hatten den Beschluß gefaßt die Königstuhlstraße auszubauen. Nun, was hat der Ausbau einer Straße mit dem Weinfest zu tun? Wenn man die Jahre 1986 und 1987 betrachtet, sehr viel. In diesen beiden Jahren wurde der Ausbau der Königstuhlstraße durchgeführt und 1987 vollendet. So ein Bauvorhaben muß natürlich gefeiert werden, es wurde also eine Einweihung geplant. Für die Einweihung sollte ein festlicher Rahmen her und der wurde in Form des „Weinfest am Königstuhl“ gefunden.

Die Initiative für dieses Weinfest ging von Heinz Lüddeckens, dem damaligen Vorsitzen des Verkehrsvereins, Ortsgruppe Lörzweiler, aus. Er hat mit Unterstützung de VG Verkehrsvereins in Bodenheim, dem Rechtsvorgänger des Heimat- und Verkehrsvereins Lörzweiler, die Organisation durchgeführt und das Programm zusammengestellt.

In den Reden zur Einweihung der Straße und zur Eröffnung des Weinfestes wurde an die Wahl von „Konrad dem 2.“ Vor 963 Jahren erinnert und der Hoffnung auf eine eigene Note des Festes Ausdruck verliehen. Diesem Wunsch der „Rheinhessischen Weinprinzessin Stefanie“ aus Nackenheim mußte eigentlich jeder zustimmen Auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Gerhard Krämer, erinnerte nochmals in seiner Rede an das denkwürdige Ereignis am 8. September 1024 am Königstuhl.

Das Rahmenprogramm wurde gestaltet durch das Blasorchester „Lyra“ Mainz-Ebersheim / Lörzweiler, dem Männergesangsverein „Concordia“, dem Katholischen Kirchenchor „Cäcilia“ und den „Winzermädchen“ der Tanzgruppe des Fußballclubs.

Das war der Beginn eines Weinfestes, welchen in den folgenden Jahren das Auf und Ab erlebte, wobei der Wettergott ein großes Wörtchen mitzureden hatte.

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